richtet nach der Scharia, und wie!
Der libanesische Fernsehsender LBC, er gehört einem saudischen Prinzen Namens El Walid ben Talal, strahlte eine Reportage mit einer saudischen Journalistin aus. Diese ist bei LBC nebenbei angestellt. In der Sendung ging es um Sex und das gefiel den Sittenwächtern in Riad nicht. Die Journalistin wurde zu 60 Peitschenhieben verurteilt.
Ehm, Saudi Arabien, ein Verbündeter der VSA, richtet nach der Scharia? Nein, keine Ausnahme, schon vorher wurde ein Journalist, der über sein Liebesleben etwas offenherzig parlierte zu fünf Jahren Gefängnis und 1000 Peitschenhieben verurteilt. Ob er die 1000 Peitschenhiebe verteilt auf die 5 Jahre erhält konnte ich nicht erfahren. Seine Freunde wurden ebenfalls verurteilt, die sind mit 300 Peitschenhieben und etwas weniger Freiheitsstrafe davon gekommen.
OK, ich bin, glaube ich, nicht fremdenfeindlich. Aber wer mir nun damit kommt, der Islam sei grundsätzliche eine offene Religion... der muss schon verdammt gut argumentieren. Da wundert es mit nicht, wenn die Stichwörter Islamfeindlichkeit und Islamophobie auftauchen. Zumindest bei mir macht sich der Eindruck breit, dass der Islam und dessen Vertreter stark machen für Gesetze, die vor hunderten von Jahren noch einigermassen zeitgemäss waren. Heute auf jeden Fall nicht mehr. Vertritt nun eine Regierung, die notabene den westlichen Kulturgütern durchaus freundlich gestimmt ist, die Linie des Islam mache ich mir Gedanken über die Absichten der islamischen Vertreter in der Schweiz und neige zu der Meinung, dass wir mit der Annahme der Abstimmung gegen Minarette in der Schweiz ein deutliches Zeichen setzen können. Da sind wirtschaftliche Interessen einzelner Unternehmen zu vernachlässigen und auch Retorsionsmassnahmen lassen mich kalt. Kaufen wir unser Öl bei Hugo oder in Norwegen, da gibt es genug.
Quelle: MSN
Beitraege


Ja ein Zeichen vielleicht schon, aber um die Diskussion um unsere Werte werden wir trotzdem nicht herum kommen. Den Muslimen die Minarette wegnehmen und dann mit dem Diskuitieren beginnen finde ich keine gute Strategie. Ich wäre eher dafür, ihnen die Rechte zu lassen, die sie bis anhin hatten, aber sich verantwortungsbewusst der Diskussion stellen, wie weit wir auf sie zugehen wollen/können/sollen.
Viele der grossen Immigrantengruppen leben in regelrechten Subkulturen, ohne Annäherung an die Schweiz und deren Eigenheiten und an unsere Denkweise.
Das mit den Subkulturen (gerade auch wenn ich an die Deutschen denke
In Deutschland gab es ja auch die anderen Stimmen, die aus Angst vor einer Subkultur explizit ein Minarett forderten, nach dem Motto "Da weiss man wenigstens was da steht!"
Ernsthaft, Religion ist OK, aber die "Anpassung" muss stattfinden. Sprache, Kultur... wer in die Schweiz kommt soll sich zum Schweizer entwickeln und nicht kleine Oasen des eigenen Landes in der Schweiz aufbauen. Das funktioniert einfach nicht und wird zu einem Pulverfass.
Das gilt aber für alle und nicht ausschliesslich für Muslime.
Ich verstehe nicht so ganz warum der Vorwurf der Parallelgesellschaft jetzt im Zusammenhang mit den Minaretten vermehrt bemüht wird. Parallelgesellschaften verhindert man durch Integration und nicht durch Bauvorschriften. Und Integration ist Knochenarbeit, das haben viele vom Schlage "Wir setzen jetzt ein Zeichen" noch nicht begriffen.