Gestern hat mein Sohn bei 8 (acht) Banken angerufen, um sich um eine Schnupperlehre zu bemühen. Das Resultat war ernüchternd. sieben von acht Banken haben durch den massiven Stellenabbau keine Zeit mehr dafür. Bank Nummer acht verweigert eine Schnupperlehre mit Hinweis auf den Datenschutz (hüstel), führt aber immerhin eine Infoveranstaltung durch.
Heute ist in der Zeitung zu lesen, dass die Jugendarbeitslosigkeit um 30% ansteigen wird.
Langsam mache ich mir etwas Gedanken um die Zukunft unserer Kinder. Nicht nur meine Söhne, unsere Kinder sind alle davon betroffen. Wenn so viele Jugendliche keinen Job finden brauchen sie eine andere Beschäftigung. Sie sind noch zu jung und der Charakter zu wenig gefestigt, als dass man sie einfach so rumhängen lassen dürfte. Blos, wohin mit meinem Kinde?
Stellenabbau und keine Zeit mehr für Schnupperlehren
Friday, 20. February 2009
Posted by Meinereiner
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Globalisierung, jetzt verstehe ich
Tuesday, 17. February 2009
Globalisierung ist gut. Das wird uns seid Jahren eingeimpft und wir glauben das auch pflichtbewusst. Allerdings haben die meisten nicht ganz verstanden, warum Globalisierung gut ist. Zumindest diejenigen nicht, die trotz der Versprechen, dass alles besser wird ihren Arbeitsplatz verloren haben. Dienstleistungen nach Indien, Industrie nach China, Finanzplätze nach Offshore (weil in der EU Grossbritannien halt immer noch ein bisschen gleicher ist auch auf die Kanalinseln). Die Arbeiter bleiben natürlich hier. Dafür importieren wir das Essen der dritten Welt und füllen es in den Tank um unser Umweltgewissen zu beruhigen.
Aber nicht nur Arbeit wird globalisiert, auch die Medien. Nicht lange her da haben sich Medien auf einen Vorfall in der Schweiz gestürzt und dabei sind sie auch gehörig auf die Nase gefallen. Allerdings, und das wundert nicht, ist die Politik den Medien blindlings gefolgt. Man hätte ja Wählerstimmen verlieren können. Diese sind noch nicht globalisiert und so muss man mit populistischen Themen Aufmerksamkeit erheischen.
Als letztes wird nun noch die Verstaatlichung von Betrieben globalisiert. Freddie und Fanny sind es schon, AIG (?) wird auch noch, die UBS wehrt sich zusammen mit den von ihr gesponserten Parteien noch heftig dagegen. Im Autosektor soll nun Opel von GM befreit werden, in dem die Bundesländer Kapital einschiessen.
Fazit... Globalisierung funktioniert, wenn die Wirtschaft läuft. Was die Drittweltländer seit Jahren in die Welt schreien bewahrheitet sich aber jetzt. In der Krise ist Globalisierung Gift. Die ganzen länderspezifischen Märkte müssen auf die eigene Art und Weise reagieren können und nicht wie mit einem Breitspektrumantibiotikum. Es hilft nicht mit der Giesskanne zu giessen oder gleich das ganze Blumenbeet umzuackern. Stück für Stück müssen die einzelnen Industriezweige betrachtet werden. Beispiel gefällig? Der Schweizer Bundesrat will mit Investitionen die Wirtschaft stützen. Toll... allerdings fliessen die meisten Millionen in die eh noch gesunde Bauwirtschaft und wird deshalb die Preise in diesem Sektor anheizen.
Naja, was kümmert es mich. Eigentlich habe ich andere Sorgen und würde gerne über Medienberichte, meiner Meinung sogar fast eine Medienhatz gegen eine Firma berichten. Allerdings soll ich das bleiben lassen, meint ein Kollege aus der Abteilung Communications. Also gehorche ich für einmal brav, auch wenn es mich in den Fingern juckt als ob ich Kamelflöhe hätte.
Aber nicht nur Arbeit wird globalisiert, auch die Medien. Nicht lange her da haben sich Medien auf einen Vorfall in der Schweiz gestürzt und dabei sind sie auch gehörig auf die Nase gefallen. Allerdings, und das wundert nicht, ist die Politik den Medien blindlings gefolgt. Man hätte ja Wählerstimmen verlieren können. Diese sind noch nicht globalisiert und so muss man mit populistischen Themen Aufmerksamkeit erheischen.
Als letztes wird nun noch die Verstaatlichung von Betrieben globalisiert. Freddie und Fanny sind es schon, AIG (?) wird auch noch, die UBS wehrt sich zusammen mit den von ihr gesponserten Parteien noch heftig dagegen. Im Autosektor soll nun Opel von GM befreit werden, in dem die Bundesländer Kapital einschiessen.
Fazit... Globalisierung funktioniert, wenn die Wirtschaft läuft. Was die Drittweltländer seit Jahren in die Welt schreien bewahrheitet sich aber jetzt. In der Krise ist Globalisierung Gift. Die ganzen länderspezifischen Märkte müssen auf die eigene Art und Weise reagieren können und nicht wie mit einem Breitspektrumantibiotikum. Es hilft nicht mit der Giesskanne zu giessen oder gleich das ganze Blumenbeet umzuackern. Stück für Stück müssen die einzelnen Industriezweige betrachtet werden. Beispiel gefällig? Der Schweizer Bundesrat will mit Investitionen die Wirtschaft stützen. Toll... allerdings fliessen die meisten Millionen in die eh noch gesunde Bauwirtschaft und wird deshalb die Preise in diesem Sektor anheizen.
Naja, was kümmert es mich. Eigentlich habe ich andere Sorgen und würde gerne über Medienberichte, meiner Meinung sogar fast eine Medienhatz gegen eine Firma berichten. Allerdings soll ich das bleiben lassen, meint ein Kollege aus der Abteilung Communications. Also gehorche ich für einmal brav, auch wenn es mich in den Fingern juckt als ob ich Kamelflöhe hätte.
Open Office 3.0.1
Wednesday, 11. February 2009
Heute habe ich das Update endlich installiert... und es läuft wie gehabt. Warum also viel Geld ausgeben für die Version von Microsoft, wenn es auch gratis geht und die gleichen oder sogar mehr Möglichkeiten bietet als MS Office?Ich bin zufrieden und wer sich das Geld für MS Office sparen will >Open Office ist zu empfehlen!
Kleine Anmerkung noch.. Open Office ist gratis und der Download ebenfalls. Auch die Betreiber der offiziellen Website warnen vor Beutelschneidern:
Der Download von OpenOffice.org ist kostenlos von dieser Seite möglich. Dabei werden keine persönlichen Daten abgefragt. In der letzten Zeit erreichen uns allerdings vermehrt Beschwerden über Firmen, die das Programm gegen eine Gebühr zum Download anbieten. Unter anderem führen Suchmaschinen bei dem Suchbegriff OpenOffice.org zu kostenpflichtigen "Download-Abos". Wir möchten darauf hinweisen, dass wir mit diesen Angeboten in keinerlei Verbindung stehen und dafür nicht verantwortlich sind. Aufgrund des Open-Source-Gedankens gestattet unsere Lizenz jedoch auch den Verkauf. Geben Sie beim Download von OpenOffice.org auf keinen Fall Ihre persönlichen Daten preis!
Also, immer schön die offizielle Seite nutzen
Boni bei der UBS
Wednesday, 4. February 2009
Vorneweg... der Fehler der UBS ist es nicht, wenn die Verträge mit ihr zu ungunsten der Steuerzahler gemacht wurden. Man pumpt nicht einfach mal eben 6 Milliarden CHF in eine Bank, ohne als Aktionär tätig zu werden und weitere Bedingungen daran zu knöpfen. Man lässt es auch nicht zu, dass Boni ausbezahlt werden, solange die Bank auf staatliche Hilfe angewiesen ist und, dies der Hauptpunkt, die Bank ein Minus ausweist. Ein Minus im Ergebnis heisst nichts anderes, als dass das Team versagt hat und die Teamplayer damit kein Anrecht auf einen Bonus haben.
Aber, unsere Finma scheint da anderer Ansicht. Wieso frage ich mich nicht mal mehr. Der Präsident der Finma hat bei der UBS gearbeitet und der Vize war in der Bankenkommission. Die Finma selber wird von den Banken finanziert..... Kennt Ihr das Sprichwort, beisse nicht die Hand die dich füttert? Das könnte hier gerade so hinkommen.
Da ist es wohl auch verständlich, wenn ich absolut dafür bin, dass dem Bundesrat die finanziellen Befugnisse beim Notrecht massivst beschnitten werden. Bereits bei der Swissair hat er versagt und hunderte von Millionen in den Sand gesetzt, nur um die Swiss dann für einen symbolischen Betrag an die Lufthansa zu verscherbeln.
Bei der UBS greift der Bundesrat wieder in das Marktgeschehen ein, weigert sich aber den Marktregeln zu entsprechen und für das eingesetzte Geld entsprechenden Einfluss geltend machen zu können in dem der Bund entsprechende Aktien zeichnet.
Ich würde sagen, als Wirtschaftsgrössen kann man unsere Bundesräte nicht wirklich bezeichnen. Auch nicht als Führungspersönlichkeiten.... sie sind halt einfache Leute mit einem grossen Lohn.
Aber, unsere Finma scheint da anderer Ansicht. Wieso frage ich mich nicht mal mehr. Der Präsident der Finma hat bei der UBS gearbeitet und der Vize war in der Bankenkommission. Die Finma selber wird von den Banken finanziert..... Kennt Ihr das Sprichwort, beisse nicht die Hand die dich füttert? Das könnte hier gerade so hinkommen.
Da ist es wohl auch verständlich, wenn ich absolut dafür bin, dass dem Bundesrat die finanziellen Befugnisse beim Notrecht massivst beschnitten werden. Bereits bei der Swissair hat er versagt und hunderte von Millionen in den Sand gesetzt, nur um die Swiss dann für einen symbolischen Betrag an die Lufthansa zu verscherbeln.
Bei der UBS greift der Bundesrat wieder in das Marktgeschehen ein, weigert sich aber den Marktregeln zu entsprechen und für das eingesetzte Geld entsprechenden Einfluss geltend machen zu können in dem der Bund entsprechende Aktien zeichnet.
Ich würde sagen, als Wirtschaftsgrössen kann man unsere Bundesräte nicht wirklich bezeichnen. Auch nicht als Führungspersönlichkeiten.... sie sind halt einfache Leute mit einem grossen Lohn.
Einmal Paypal - nie mehr Paypal
Monday, 8. December 2008
Ich musst es einfach tun.... um einem Kollegen möglichst rasch seine etwas mehr als 70.- Euro zu überweisen musste ich ein Paypalkonto eröffnen. Äusserst widerwillig, man kennt ja meine Aversion gegen amerikanische Unternehmen. Insbesondere wenn ich davon ausgehen kann, dass die Daten mit anderen Unternehmen des gleichen Konzerns (Ebay) ausgetauscht werden könnten.
Also... der Zwang war da und darum habe ich die Gelegenheit wahrgenommen. Übrigens, wusstet Ihr das PayPal ein indonesisches Unternehmen ist?
Ich wusste es nicht... ich wusste nur, dass PayPal zu Ebay gehört.
Allerdings sind die Aussagen von Paypal widersprüchlich:
Item... was tut man nicht alles für einen Kollegen.... Darum habe ich mich registriert bei Paypal und mir gleich noch vorgenommen, darüber etwas zu schreiben. Registriert habe ich mich mit einem inexistenten Namen, einer nicht existierenden Adresse, einem falschen Geburtsdatum und einer nicht vorhandenen Telefonnummer. Das einzig reale war die Kreditkarte meiner Frau. Damit hatte es sich aber auch schon. Die Zahlung konnte ich übrigens einwandfrei durchführen.. und Kollege hat das Geld auch schon erhalten. Kostenpunkt: Mehr als 3.- Euro!
Rekapitulieren wir... Paypal führt keinerlei Überprüfung durch, ob eine Kreditkarte auch zum entsprechenden Kontoinhaber gehört. Missbrauch ist da Tür und Tor geöffnet und wenn ich meinen Gedanken freien Lauf lasse wage ich zu Schluss zu kommen, dass Geldwäscherei mit Paypal kein Problem sein dürfte.... womit ich wieder auf den Sitz von Paypal komme:
Man wirft der Schweiz, Österreich, Luxemburg und anderen Staaten vor, Geldwäscherei und Steuerbetrug zu unterstützen. Dabei unterschlagen die entsprechenden (meiner bescheidenen Meinung nach unfähigen) Finanzminister die wirklichen Probleme. Wie viel Geld wird durch die organisierte Kriminalität am Staat vorbei geschmuggelt und findet NIE den Weg in eine Buchhaltung? Irgendwo muss dieses Geld aber wieder gewaschen werden.... und unsichere Systeme (und meiner Meinung nach gehört das von Paypal dazu) unterstützen die mafiösen Strukturen dabei.
Aber wenn wir schon mal dabei sind... schauen wir doch mal in die Datenschutzbestimmungen von PayPal:
Aha...
Soso....
Da war doch was...? Ach ja, einfach kleine Beiträge mit verschiedenen Konten verschieben und man kann das umgehen.
Also... die IP wechselt bei jedem erneuten einloggen ins Internet. Darum kann man mit Hilfe der IP unberechtigte Zugriffe NICHT verhindern. Warum Informationen über meinen Computer gespeichert werden ist mir ebenfalls schleierhaft. Ich kann ja die Zahlung von jeden PC aus machen. Also ist auch hier Sicherheit nur ein Vorwand. Oder?
Das scheint ja mal nicht geklappt zu haben, ne? Oder wird nur nachgefragt, wie der Kreditkarteninhaber finanziell dasteht? Eine Überprüfung ob Kreditkarteninhaber und Kontoinhaber identisch sind passiert auf jeden Fall nicht.
Hüstel....
Aha... dann kann jeder, der mit meinem PC unterwegs ist, einloggen? Jede gute Bank empfiehlt nach dem Onlinebanking, die Cookies zu löschen, PayPal arbeitet damit um Daten von den Usern zu erhalten.
Am besten, Ihr schaut Euch das Dingerchen selber mal an.. Insbesondere den Teil, in dem alle die Firmen aufgelistet sind, an die Eure Daten geliefert werden....
Paypal? Einmal Paypal - nie wieder Paypal
Also... der Zwang war da und darum habe ich die Gelegenheit wahrgenommen. Übrigens, wusstet Ihr das PayPal ein indonesisches Unternehmen ist?
PayPal Pte. Ltd., mit Sitz in Singapur, wird reguliert, aber nicht lizenziert
von der zuständigen Finanzbehörde in Singapur.
Ich wusste es nicht... ich wusste nur, dass PayPal zu Ebay gehört.
Allerdings sind die Aussagen von Paypal widersprüchlich:
PayPal (Europe) S.à r.l. & Cie, S.C.A.
22-24 Boulevard Royal
L-2449 Luxembourg
Vertretungsberechtigter: Brent Bellm
Handelsregisternummer: R.C.S. Luxembourg B 118 349
PayPal wird EU-weit von der PayPal (Europe) S.à r.l. & Cie, S.C.A. (PayPal Luxemburg) als Bank geführt und von der Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) reguliert.
Item... was tut man nicht alles für einen Kollegen.... Darum habe ich mich registriert bei Paypal und mir gleich noch vorgenommen, darüber etwas zu schreiben. Registriert habe ich mich mit einem inexistenten Namen, einer nicht existierenden Adresse, einem falschen Geburtsdatum und einer nicht vorhandenen Telefonnummer. Das einzig reale war die Kreditkarte meiner Frau. Damit hatte es sich aber auch schon. Die Zahlung konnte ich übrigens einwandfrei durchführen.. und Kollege hat das Geld auch schon erhalten. Kostenpunkt: Mehr als 3.- Euro!
Rekapitulieren wir... Paypal führt keinerlei Überprüfung durch, ob eine Kreditkarte auch zum entsprechenden Kontoinhaber gehört. Missbrauch ist da Tür und Tor geöffnet und wenn ich meinen Gedanken freien Lauf lasse wage ich zu Schluss zu kommen, dass Geldwäscherei mit Paypal kein Problem sein dürfte.... womit ich wieder auf den Sitz von Paypal komme:
PayPal Pte. Ltd., mit Sitz in Singapur, wird reguliert, aber nicht lizenziert
Man wirft der Schweiz, Österreich, Luxemburg und anderen Staaten vor, Geldwäscherei und Steuerbetrug zu unterstützen. Dabei unterschlagen die entsprechenden (meiner bescheidenen Meinung nach unfähigen) Finanzminister die wirklichen Probleme. Wie viel Geld wird durch die organisierte Kriminalität am Staat vorbei geschmuggelt und findet NIE den Weg in eine Buchhaltung? Irgendwo muss dieses Geld aber wieder gewaschen werden.... und unsichere Systeme (und meiner Meinung nach gehört das von Paypal dazu) unterstützen die mafiösen Strukturen dabei.
Aber wenn wir schon mal dabei sind... schauen wir doch mal in die Datenschutzbestimmungen von PayPal:
Wir werden Ihre persönlichen Informationen oder eine Liste unserer Kunden nicht an Dritte verkaufen oder vermieten. Damit wir jedoch unseren Nutzern Services anbieten, die Qualität des Service von Zeit zu Zeit verbessern und die Interessen der Nutzer schützen können, geben wir unter bestimmten Umständen gewisse Informationen an Dritte weiter, die Weitergabe erfolgt jedoch unter Einhaltung strenger Auflagen.
Aha...
Bitte beachten Sie, dass Sie sich durch Akzeptieren dieser Datenschutzgrundsätze damit einverstanden erklären, dass Ihre persönlichen Angaben in den Computern unseres Mutterunternehmens (PayPal Inc) in den USA wie im Abschnitt "Offenlegung gegenüber Dritten außer PayPal-Kunden" unten gespeichert und verarbeitet werden. Die Gesetze zur Aufbewahrung persönlicher Daten in den USA sind möglicherweise weniger streng als in Luxemburg.
Soso....
Wir benötigen außerdem Ihre Steuernummer oder andere Angaben zu Ihrer Peraon oder ihrem Unternehmen, wenn Sie Überweisungen über hohe Geldbeträge vornehmen bzw. empfangen oder insgesamt hohe Zahlungen über PayPal abwickeln, um unsere Auflagen durch geltenden Anti-Geldwäschebestimmungen zu erfüllen
Da war doch was...? Ach ja, einfach kleine Beiträge mit verschiedenen Konten verschieben und man kann das umgehen.
Wenn Sie PayPal zum Senden von Zahlungen an Dritte oder zum Anfordern von Geld von Dritten nutzen, bitten wir Sie, Informationen in Bezug auf jede Transaktion anzugeben, einschließlich des Betrags der Transaktion, der Art der Transaktion (Warenkauf, Kauf einer Dienstleistung oder einfache Geldtransfers (Cash-Transaktion (nur USA)) und der E-Mail-Adresse, Skype-ID oder Telefonnummer des Dritten. Wir speichern diese Daten für alle Transaktionen, die Sie über PayPal durchführen. Außerdem erfassen wir die Internetadresse (IP-Adresse) und andere Informationen über den Computer bzw. das Gerät, das Sie für den Zugriff auf Ihr PayPal-Konto verwenden, um Ihr Konto in Bezug auf unbefugten Zugriff zu überwachen.
Also... die IP wechselt bei jedem erneuten einloggen ins Internet. Darum kann man mit Hilfe der IP unberechtigte Zugriffe NICHT verhindern. Warum Informationen über meinen Computer gespeichert werden ist mir ebenfalls schleierhaft. Ich kann ja die Zahlung von jeden PC aus machen. Also ist auch hier Sicherheit nur ein Vorwand. Oder?
Informationen über Sie von Dritten
Zum Schutz aller unserer Kunden vor potenziellem Betrug überprüfen wir mithilfe der Banken in der Liste im Abschnitt "Offenlegung gegenüber Dritten außer PayPal-Kunden" unten die von Ihnen gemachten Angaben. Während solcher Verifizierungen erhalten wir persönliche Informationen über Sie von diesen Services. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie eine Kreditkarte bei PayPal registrieren. In solchen Fällen nehmen wir Services für Kreditkartenautorisierung und Services zum Schutz vor Betrug in Anspruch, um zu verifizieren, dass Ihre Kartendaten und Adressangaben mit den bei PayPal eingereichten Daten übereinstimmen und die Karte nicht als verloren oder gestohlen gemeldet ist.
Das scheint ja mal nicht geklappt zu haben, ne? Oder wird nur nachgefragt, wie der Kreditkarteninhaber finanziell dasteht? Eine Überprüfung ob Kreditkarteninhaber und Kontoinhaber identisch sind passiert auf jeden Fall nicht.
Zusätzliche Verifizierung
Wenn wir die von Ihnen angegebenen Informationen nicht verifizieren können, oder wenn Sie eine Scheckauszahlung an eine andere Adresse als Ihre verifizierte Rechnungsanschrift für die Kreditkarte anfordern, bitten wir Sie, uns per Fax Zusatzinformationen zu schicken (wie etwa Ausweis, Kreditkartenabrechnung und/oder eine aktuelle Strom-, Gas- oder Wasserrechnung oder sonstige Informationen, die Sie mit der entsprechenden Adresse in Verbindung bringen) oder online zusätzliche Fragen zu beantworten, damit wir Ihre Angaben bestätigen können.
Hüstel....
Wir verwenden auch langlebigere Cookies zur Anzeige Ihrer E-Mail-Adresse auf Ihrem Anmeldeformular, sodass Sie nicht jedes Mal wieder Ihre E-Mail-Adresse eingeben müssen, wenn Sie sich bei Ihrem PayPal-Konto einloggen. Darüber hinaus verwenden wir Cookies für die Verwaltung unseres Empfehlungsprogramms, um zu protokollieren, welche Benutzer sich auf Empfehlung welcher Händler anmelden, wie unten beschrieben. Bei der Codierung unserer Cookies achten wir darauf, dass nur wir die darin gespeicherten Informationen interpretieren können. Sie können unsere Cookies selbstverständlich ablehnen, sofern Ihr Browser das zulässt. Dies kann sich jedoch negativ auf die Verwendung unserer Website auswirken.
Aha... dann kann jeder, der mit meinem PC unterwegs ist, einloggen? Jede gute Bank empfiehlt nach dem Onlinebanking, die Cookies zu löschen, PayPal arbeitet damit um Daten von den Usern zu erhalten.
Am besten, Ihr schaut Euch das Dingerchen selber mal an.. Insbesondere den Teil, in dem alle die Firmen aufgelistet sind, an die Eure Daten geliefert werden....
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Finanzkrisen und andere Krisen
Tuesday, 2. December 2008
Meine Nerven... seit ein paar Tagen nenne ich einen Acer Eee-Pc 1000h mein Eigen. Wie ich so bin, genügt mir Windows nicht und ich installiere Linux. OpenLinux, wer es genau wissen will. Da funkt aber Internet nicht, also Ubuntu ausprobieren. Geht auch nicht schlecht, immerhin Kabel.. also installieren. Nur, hier scheint etwas mit dem Speicherplatz nicht zu stimmen, ich wähle die falsche Partition und schwupps, Windows ist weg. Ok, mal eben auf die Acer-Homepage gegangen und unter Deutsch Hilfe gesucht. Doch leider verstehe ich kein Deutsch. Zumindest nicht, so wie es dort geschrieben wird:
Also muss ich mich wohl mit Foren begnügen... Ubuntu läuft übrigens..... aber Mail noch nicht (also, meine lieben Gläubiger, etwas Geduld bitte). eee-ubuntu soll Abhilfe schaffen.. nur scheint mit der Installation etwas nicht zu klappen. Vermutlich... naja, vermutlich muss ich das ganze noch mal etwas rumschieben.
Aber eines sag ich Euch... mehr als 5 Stunden Akkulaufzeit, da lohnt sich der Ärger. Ausserdem, man hat ja sonst keine Sorgen. Wenn ich da an die Finanzkrise denke und all die Manager, die nun Boni zurück bezahlen müssen weil sie von der Öffentlichkeit dazu gedrängt werden... also ich weiss nicht. Finde ich nicht ganz fair, die Sache. Wer sich 20Millionen als Abgangsentschädigung ausbedingt, soll die doch auch behalten. Was ist denn das schon im Vergleich zu den 60Milliarden, die zum Beispiel die Eidgenossenschaft in die UBS einschiesst oder die mehr als 1000 Milliarden, die die USA in den Bankensektor buttern?
Ich bin übrigens etwas überrascht, wieso die Steuerzahler jetzt jammern. Als zum Beispiel die UBS Milliarden an Steuergeldern abgeliefert hat, hat keine Sau reklamiert, die Risiken seien zu hoch. Ok.. die UBS hat hunderte von Milliarden an Gewinnen eingefahren. Aber das ist ja jetzt nicht das Thema!
Da lobe ich mir meine Parkbank. Ich bekomme dort zwar keine Spesen, aber die schont wenigstens meine Nerven.
Auch wenn es bei meiner Parkbank immer gegen Ende des Jahres etwas kriselt und sie für ein paar Wintermonate die Bretter rein nimmt. Aber das kann ich verkraften und meine Finanzen auch. Die liegen nähmlich gut investiert in meiner Altersvorsorge und in Immobilien.
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Also muss ich mich wohl mit Foren begnügen... Ubuntu läuft übrigens..... aber Mail noch nicht (also, meine lieben Gläubiger, etwas Geduld bitte). eee-ubuntu soll Abhilfe schaffen.. nur scheint mit der Installation etwas nicht zu klappen. Vermutlich... naja, vermutlich muss ich das ganze noch mal etwas rumschieben.
Aber eines sag ich Euch... mehr als 5 Stunden Akkulaufzeit, da lohnt sich der Ärger. Ausserdem, man hat ja sonst keine Sorgen. Wenn ich da an die Finanzkrise denke und all die Manager, die nun Boni zurück bezahlen müssen weil sie von der Öffentlichkeit dazu gedrängt werden... also ich weiss nicht. Finde ich nicht ganz fair, die Sache. Wer sich 20Millionen als Abgangsentschädigung ausbedingt, soll die doch auch behalten. Was ist denn das schon im Vergleich zu den 60Milliarden, die zum Beispiel die Eidgenossenschaft in die UBS einschiesst oder die mehr als 1000 Milliarden, die die USA in den Bankensektor buttern?
Ich bin übrigens etwas überrascht, wieso die Steuerzahler jetzt jammern. Als zum Beispiel die UBS Milliarden an Steuergeldern abgeliefert hat, hat keine Sau reklamiert, die Risiken seien zu hoch. Ok.. die UBS hat hunderte von Milliarden an Gewinnen eingefahren. Aber das ist ja jetzt nicht das Thema!
Da lobe ich mir meine Parkbank. Ich bekomme dort zwar keine Spesen, aber die schont wenigstens meine Nerven.
Posted by Meinereiner
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Weltwirtschaftskrise
Monday, 13. October 2008
Ich hatte in der letzten Woche immer wieder mal Zeit, die Nachrichten zu verfolgen. Das Hauptthema war die grosse Wirtschaftskrise, ausgelöst durch die Misswirtschaft im Hypothekarsektor in den USA. Dabei bin ich für mich selber immer wieder zu einer Frage zurückgekehrt: Was interessieren mich eigentlich die Börsenkurse? Weder die Preise von Butter und Milch noch der Brotpreis hängen daran, wie viel eine bestimmte Firma wert hat. Zumal der Wert an der Börse lediglich ein Papierwert ist und die realen Werte einer Firma nicht einfach so vernichtet werden können. OK, Feuer... aber darum geht es nicht.
Die Börsianer machen einen auf Panik und die Banker unterstützen tatkräftig, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Die Regierungen greifen ein (= Kapitalismus?) und kaufen fleissig Anteile von Banken oder geben Staatsgarantien auf Spargelder von Privatpersonen. Das damit weitere Angst verbreitet wird haben sie nicht bedacht.
Ich würde sagen... lassen wir die Banken auflaufen und die Manager machen wir haftbar. Sollen sie die x-hundert Millionen zurück bezahlen, damit lässt sich für die entlassenen, anständigen Bankangestellten ein prima Sozialplan aufstellen.
Übrigens... Japan macht es vor. Laut einem Interview in der NZZ verdienen dort selbst Topmanager nicht mehr als 2 Millionen pro Jahr.
Im Shop von Amazon findet Ihr übrigens eine Menge Informationen und mehr oder weniger gute Ratgeber zum Thema Wirtschaftskrise. Da sind sogar Bücher dabei, die schon heute sagen wie lange die Krise dauert. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die Menscheit sich die Krise blos einbildet. Zumindest wird das bewiesen von den Umsätzen in der Weihnachtszeit. In der Schweiz werden die Umsätze des vergangenen Jahres erreicht wenn nicht sogar übertroffen. Machen wir so weiter und geben unser Geld aus, werden auch die Manager merken, dass es die Krise nur in den Köpfen gibt.
Die Börsianer machen einen auf Panik und die Banker unterstützen tatkräftig, um die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Die Regierungen greifen ein (= Kapitalismus?) und kaufen fleissig Anteile von Banken oder geben Staatsgarantien auf Spargelder von Privatpersonen. Das damit weitere Angst verbreitet wird haben sie nicht bedacht.
Ich würde sagen... lassen wir die Banken auflaufen und die Manager machen wir haftbar. Sollen sie die x-hundert Millionen zurück bezahlen, damit lässt sich für die entlassenen, anständigen Bankangestellten ein prima Sozialplan aufstellen.
Übrigens... Japan macht es vor. Laut einem Interview in der NZZ verdienen dort selbst Topmanager nicht mehr als 2 Millionen pro Jahr.
Im Shop von Amazon findet Ihr übrigens eine Menge Informationen und mehr oder weniger gute Ratgeber zum Thema Wirtschaftskrise. Da sind sogar Bücher dabei, die schon heute sagen wie lange die Krise dauert. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die Menscheit sich die Krise blos einbildet. Zumindest wird das bewiesen von den Umsätzen in der Weihnachtszeit. In der Schweiz werden die Umsätze des vergangenen Jahres erreicht wenn nicht sogar übertroffen. Machen wir so weiter und geben unser Geld aus, werden auch die Manager merken, dass es die Krise nur in den Köpfen gibt.
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700Milliarden Steuergelder
Friday, 3. October 2008
Bild: Bruno
Der Mark wird sich selber regulieren, es braucht keine Eingriffe von aussen. So hat es jahrelang getönt und so sollte es bleiben. nach Meinung der Manager. Notabene Manager, die sich eine goldene Nase verdient haben und jetzt mit goldenem Fallschirm abspringen und das Chaos den Nachlassverwaltern überlassen. Gewinn über alles, den Verlust kann die Allgemeinheit tragen.
Irgendwie kommen da ungute Gefühle auf. Eigentlich bin ich gegen Folter.... aber ein paar Babusspriessen würde ich jetzt schon gerne dem einen oder anderen Manager unter die Fingernägel stossen. Gewinn über alles, auch über Babyleichen.
Es wird Zeit, dass der Staat erkennt, dass eine Marktwirtschaft ohne Regulierung nicht funktionieren kann. Genauso wenig wie reiner Sozialismus funktioniert. Es ein gesundes Verhältnis gehört dazu wie beim Kochen. Von allem die richtige Menge und es schmeckt.
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