Das Unglück in Haiti ist schrecklich genug und für mich einfach unfassbar. Viele tausend tote Menschen, Mütter, Väter, Kinder. Ganze Familien wurden ausgelöscht. Immer wieder die Bilder in den Nachrichten. Dazu die politischen Statements unserer Führer, wie schnell wir doch Hilfe nach Haiti schicken werden. Es geht auch nicht lange, da sprechen Aussenminister davon, ob eigene Opfer zu beklagen sind und dann kommt mir die Galle hoch.... Es sind tausende von Opfern zu beklagen, tausende Familien sind obdachlos geworden und haben die karge Einkommensquelle verloren. Und Aussenminister sprechen von deutschen / französischen / schweizer Opfern. Ich verstehe das nicht, bei allem Verständnis für die Familien, deren Angehörige evtl. gerade in Haiti waren. Diese Informationen kann man auf andere Weise weiter geben und braucht keine Pressekonferenz.
Sorry, aber mein Verständnis hält sich hier stark in Grenzen. Ebenso hält sich mein Verständnis in Grenzen, wenn sich die verschiedenen Ländern nun politische Einflussnahme sichern wollen, in dem sie möglichst prominent und weit vorne mitmischen. Auch nicht die feine Art. Obama macht es da mit der Bush-Clinton-Stiftung etwas besser. Scheint mir zumindest. Naja, das kann ich nicht wirklich beurteilen, aber die politischen Kommentare auf den verschiedenen Nachrichtenkanälen sprechen für sich.
Übrigens, in jedem Land wurden Spendenkonten eingerichtet und wer jetzt nicht einen Euro übrig hat für die Opfer des Erdbebens ist entweder ein gewissenloses Schwein oder braucht das Geld selber zum Überleben. Wobei letzteres definitionsgemäss in Europa nicht von dem einen Euro abhängt. Also, nichts wie hin zur Bank / Post und den Euro einzahlen. In der Schweiz sammelt die Glückskette für die Opfer auf Haiti. Wenn jeder meiner Leser nur 1 Euro spendet kommen rund 2000 Euro zusammen. Das wäre doch ein schöner Erfolg, oder nicht?
WER FÜR DIE OPFER IN HAITI SPENDET DARF DIES HIER IN DEN KOMMENTAREN KUND TUN UND EINEN LINK AUF EINE SEITE SEINER WAHL SETZEN! Aber die anonymen Spender sind mit genauso willkommen!
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Sunday, 17. January 2010
Parteispenden transparent machen
Tuesday, 16. June 2009
Man macht sich ja schon so seine Gedanken, woher Parteien die nicht unerheblichen Geldmengen haben, die sie für den Aufwand in der Politik benötigen. Ok, manchmal ist nicht nur Aufwand dabei, sondern auch noch ein bisschen Repräsentation. Das eine Cüpli und das andere Nachtessen mit den Parteikollegen darf nicht fehlen, man muss schliesslich seine Beziehungen pflegen.
Es scheint mir auch immer etwas zweifelhaft, ob Parteimitglieder in den Räten wirklich zu Gunsten des Volkes und des Allgemeingutes abstimmen oder nicht doch eher zu Gunsten der Geldgeber. Es erstaunt doch ein klein wenig, um einen Vergleich zur jüngeren Vergangenheit zu ziehen, wenn das Parlament der UBS nicht ein wenig mehr auf die Zehen steht... oder wenn die Krankenkassen und die Pharmaindustrie zusammen das Gesundheitswesen umkrempeln. Notabene ohne Beisein einer Konsumenten- oder noch besser, Patientenorganisation. Bezahlen muss in diesem Fall ja eh immer der gleiche. Der Steuerzahler, der doch gleichzeitig auch noch derGelackmeierte Versicherte ist. Sprich, die Krankenkassen und die Pharmaindustrie verdienen weiter, der Steuerzahler muss sich seine Prämien selber vergünstigen.
Um das Vertrauen des Volkes in seine Beauftragten (mehr sind unsere Parlamentarier nicht!!) wieder etwas zu verbessern kann ich den Vorschlag nur unterstützen, Parteispenden ab CHF 5000.- zwingend offen legen zu müssen. Es kann und darf nicht sein, dass die Parlamentarier über unsere Steuergelder befinden und gleichzeitig von Unternehmen gekauft / mit Spenden beeinflusst werden. Bei einem Richter würde man das, gelinde gesagt, Befangenheit nennen. Oder sind wir schon soweit wie in den USA, wo das Wahlkampfbudget bestimmen soll, wer Präsident wird und wo die Lobbyisten die eigentliche Politik machen?
Stoppen wir den Zug, bevor er zu schnell fährt.
Weitere Beiträge zum Thema:
Glasnost in der Schweizer Politik (II) (edemokratie)
Blogger formieren Widerstand gegen Parteispenden (reto müller)
Feuer im Dach bei der CVP-Fraktion wegen UBS-Spende (kyriacou)
Geheime Parteispenden = Teure Medikamente (sumpfnoodle)
Im Griff der Lobbyisten (gegenmeinung)
Offenlegung von Parteispenden (swisslupe)
Reichlich Parteispenden aus der Finanzbranche (lobbycontrol)
Von Nacktwanderern und Parteispenden (reto müller)
Wieviel Geld für Politiker? (stölker)
Es scheint mir auch immer etwas zweifelhaft, ob Parteimitglieder in den Räten wirklich zu Gunsten des Volkes und des Allgemeingutes abstimmen oder nicht doch eher zu Gunsten der Geldgeber. Es erstaunt doch ein klein wenig, um einen Vergleich zur jüngeren Vergangenheit zu ziehen, wenn das Parlament der UBS nicht ein wenig mehr auf die Zehen steht... oder wenn die Krankenkassen und die Pharmaindustrie zusammen das Gesundheitswesen umkrempeln. Notabene ohne Beisein einer Konsumenten- oder noch besser, Patientenorganisation. Bezahlen muss in diesem Fall ja eh immer der gleiche. Der Steuerzahler, der doch gleichzeitig auch noch der
Um das Vertrauen des Volkes in seine Beauftragten (mehr sind unsere Parlamentarier nicht!!) wieder etwas zu verbessern kann ich den Vorschlag nur unterstützen, Parteispenden ab CHF 5000.- zwingend offen legen zu müssen. Es kann und darf nicht sein, dass die Parlamentarier über unsere Steuergelder befinden und gleichzeitig von Unternehmen gekauft / mit Spenden beeinflusst werden. Bei einem Richter würde man das, gelinde gesagt, Befangenheit nennen. Oder sind wir schon soweit wie in den USA, wo das Wahlkampfbudget bestimmen soll, wer Präsident wird und wo die Lobbyisten die eigentliche Politik machen?
Stoppen wir den Zug, bevor er zu schnell fährt.
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Von Nacktwanderern und Parteispenden (reto müller)
Wieviel Geld für Politiker? (stölker)
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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht
Tuesday, 12. May 2009
Aufmerksam geworden bin ich auf die Motorradfahrende, vergessliche und, finde ich übrigens toll, für Tritte in den Hintern dankbare junge Dame in der Blogstadt. Da habe ich mal den Vorschlag gemacht eine Bloggerfreundschaft zu starten, eine umgewandelte Brieffreundschaft halt. Ist eine Zeit lang gegangen, bis jemand mutig genug war, da mit zu machen. Es wundert mich aber nicht, dass es eine Frau ist.
Nachdem Sabine sich anerboten hat mitzumachen habe ich natürlich sofort ihren Blog besucht. Glückwunsch-Blog heisst er. Naja.. was soll da schon rauskommen. Aber sie hat mich schon beim ersten Besuch überrascht. Statt rosaroten Glückwunschkarten sind da Artikelchen, die ich auch schreiben würde. Schaut einfach mal rein, schon dieser Artikel mit dem netten Wahlplakat ist es wert. Ich bin da übrigens mit Sabine und Kamikaze-Demokratie vollständig einer Meinung. Die Richtung stimmt einfach nicht mehr, wir müssen das Ruder herumreissen. Das geht nur, wenn wir zusammen aufstehen und uns wehren gegen die Politiker.
Also Sabine... freut mich, dass wir uns austauschen können
Posted by Meinereiner
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Brief an Europa
Tuesday, 31. March 2009
Europa ist ein Kontinent und keine politische Vereinigung. Auch nicht wirtschaftlich. In diesem Sinne... könnte man annehmen, die Schweiz gehöre zu Europa....
Mein liebes Europa
Man kennt Dich und bereist auch gerne Deine Landschaften... man kennt Deine Führer, die man nicht wirklich ernsthaft wahrnimmt. Ja, ein Lächeln hier und ein Nicken mit dem Kopf da, aber wirklich wichtig sind die nicht. Auch wenn sie sich so geben und alles dafür tun. Da werden sogar Imageberater angestellt, Modeberater und, man glaubt es kaum, Schönheitschirurgen. Trotzdem, Deine Führer sind etwas ausgepowert. Vielleicht, weil sie merken, dass sie nicht ein Volk führen sondern ein Land regieren? So wie anno dazumal die Vögte die Schweiz regiert haben? Vielleicht haben Deine Führer ja ein schlechtes Gewissen, weil sie merken, dass sie nicht mehr die Mehrheit vertreten sondern für die Minderheit Rechte durchsetzen müssen? Weil die Minderheit der Führer Heer an Spitzeln und Advokaten, an Wahlkampfmanipulierern und Werbestrategen finanzieren, damit die Führer die Macht auch wirklich behalten können?
Ich weiss es nicht. Aber, so ganz wohl ist mir nicht, wenn ich an Deine Zukunft denke. Du wirst sicherlich nicht untergehen, aber Du wirst verlieren. Einst das Zentrum der Welt, zumindest was die wirtschaftliche Seite anbelangt, wirst Du immer unbedeutender. Deine Wirtschaftsführer liefern sogar freiwillig das schwer erarbeitete KnowHow nach China, damit die Chinesen es abgucken und den nächsten Auftrag im eigenen Land vergeben können. Andere Wirtschaftsvertreter sind moderne Raubritter (Du erinnerst Dich sicher noch... ), die sich nicht um die Wirtschaft, geschweige den um das ihnen anvertraute Unternehmen kümmern sondern sich nur noch um den eigenen Geldsäckel kümmern.
Europa... ich glaube, es geht zu Ende. So gross Du bist, so unregierbar bist Du. Es wird Zeit, dass wir Dich zu Grabe tragen und Deine Kinder wieder etwas mehr in den Vordergrund stellen. Frankreich, Spanien, Italien, ja sogar die Schweiz haben es verdient, aus Deinem Schatten zu treten und ein eigenständiges Leben zu führen. Ein Leben, das den Bedürfnissen ihrer Bewohner ein bisschen angepasster ist. Ein Leben, das den Bewohnern die Chance gibt, die eigenen Führer wieder ein bisschen besser zu kontrollieren und zu korrigieren.
Ich wünsche Dir alles gute, Europa und werde Dich nicht vergessen. Ich freue mich aber auf die Geburt der Eigenständigkeit der Länder und Regionen, auf die Verantwortung der Gemeinschaften in den Ländern. Ich freue mich darauf, dass jeder wieder sein eigener Führer wird und sich um sein Land kümmert. Ich freue mich darauf, wenn nicht mehr die Vögte von Wirtschafts Gnaden entscheiden sondern die Völker, gebildet aus den Nationen, geboren aus den Familien in den kleinen Dörfern und Städten.
Mein liebes Europa
Man kennt Dich und bereist auch gerne Deine Landschaften... man kennt Deine Führer, die man nicht wirklich ernsthaft wahrnimmt. Ja, ein Lächeln hier und ein Nicken mit dem Kopf da, aber wirklich wichtig sind die nicht. Auch wenn sie sich so geben und alles dafür tun. Da werden sogar Imageberater angestellt, Modeberater und, man glaubt es kaum, Schönheitschirurgen. Trotzdem, Deine Führer sind etwas ausgepowert. Vielleicht, weil sie merken, dass sie nicht ein Volk führen sondern ein Land regieren? So wie anno dazumal die Vögte die Schweiz regiert haben? Vielleicht haben Deine Führer ja ein schlechtes Gewissen, weil sie merken, dass sie nicht mehr die Mehrheit vertreten sondern für die Minderheit Rechte durchsetzen müssen? Weil die Minderheit der Führer Heer an Spitzeln und Advokaten, an Wahlkampfmanipulierern und Werbestrategen finanzieren, damit die Führer die Macht auch wirklich behalten können?
Ich weiss es nicht. Aber, so ganz wohl ist mir nicht, wenn ich an Deine Zukunft denke. Du wirst sicherlich nicht untergehen, aber Du wirst verlieren. Einst das Zentrum der Welt, zumindest was die wirtschaftliche Seite anbelangt, wirst Du immer unbedeutender. Deine Wirtschaftsführer liefern sogar freiwillig das schwer erarbeitete KnowHow nach China, damit die Chinesen es abgucken und den nächsten Auftrag im eigenen Land vergeben können. Andere Wirtschaftsvertreter sind moderne Raubritter (Du erinnerst Dich sicher noch... ), die sich nicht um die Wirtschaft, geschweige den um das ihnen anvertraute Unternehmen kümmern sondern sich nur noch um den eigenen Geldsäckel kümmern.
Europa... ich glaube, es geht zu Ende. So gross Du bist, so unregierbar bist Du. Es wird Zeit, dass wir Dich zu Grabe tragen und Deine Kinder wieder etwas mehr in den Vordergrund stellen. Frankreich, Spanien, Italien, ja sogar die Schweiz haben es verdient, aus Deinem Schatten zu treten und ein eigenständiges Leben zu führen. Ein Leben, das den Bedürfnissen ihrer Bewohner ein bisschen angepasster ist. Ein Leben, das den Bewohnern die Chance gibt, die eigenen Führer wieder ein bisschen besser zu kontrollieren und zu korrigieren.
Ich wünsche Dir alles gute, Europa und werde Dich nicht vergessen. Ich freue mich aber auf die Geburt der Eigenständigkeit der Länder und Regionen, auf die Verantwortung der Gemeinschaften in den Ländern. Ich freue mich darauf, dass jeder wieder sein eigener Führer wird und sich um sein Land kümmert. Ich freue mich darauf, wenn nicht mehr die Vögte von Wirtschafts Gnaden entscheiden sondern die Völker, gebildet aus den Nationen, geboren aus den Familien in den kleinen Dörfern und Städten.
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Nix los auf der Welt
Wednesday, 4. March 2009
Ok, ein bisserl Wirtschaftskrise, ein paar unwichtige Kriege... aber sonst? Ist im Moment echt nichts los, das mich interessiert. Keine korrupten Politiker mehr, keine Manager mit Löhnen jenseits von Gut und Böse und auch keine Firmen mehr, die mit Anwälten die Meinungsfreiheit unterdrücken wollen.
Ich frage mich ernsthaft... was ist los? Wo sind die reisserischen Zeitungsberichte geblieben und meine Ideen, sie zu zerpflücken oder zumindest meine unbedeutende und uninteressante Meinung dazu im Blog zu veröffentlichen?
Ich frage mich ernsthaft... was ist los? Wo sind die reisserischen Zeitungsberichte geblieben und meine Ideen, sie zu zerpflücken oder zumindest meine unbedeutende und uninteressante Meinung dazu im Blog zu veröffentlichen?
Nix los auf der Welt
Wednesday, 4. March 2009
Ok, ein bisserl Wirtschaftskrise, ein paar unwichtige Kriege... aber sonst? Ist im Moment echt nichts los, das mich interessiert. Keine korrupten Politiker mehr, keine Manager mit Löhnen jenseits von Gut und Böse und auch keine Firmen mehr, die mit Anwälten die Meinungsfreiheit unterdrücken wollen.
Ich frage mich ernsthaft... was ist los? Wo sind die reisserischen Zeitungsberichte geblieben und meine Ideen, sie zu zerpflücken oder zumindest meine unbedeutende und uninteressante Meinung dazu im Blog zu veröffentlichen?
Ich frage mich ernsthaft... was ist los? Wo sind die reisserischen Zeitungsberichte geblieben und meine Ideen, sie zu zerpflücken oder zumindest meine unbedeutende und uninteressante Meinung dazu im Blog zu veröffentlichen?
Globalisierung, jetzt verstehe ich
Tuesday, 17. February 2009
Globalisierung ist gut. Das wird uns seid Jahren eingeimpft und wir glauben das auch pflichtbewusst. Allerdings haben die meisten nicht ganz verstanden, warum Globalisierung gut ist. Zumindest diejenigen nicht, die trotz der Versprechen, dass alles besser wird ihren Arbeitsplatz verloren haben. Dienstleistungen nach Indien, Industrie nach China, Finanzplätze nach Offshore (weil in der EU Grossbritannien halt immer noch ein bisschen gleicher ist auch auf die Kanalinseln). Die Arbeiter bleiben natürlich hier. Dafür importieren wir das Essen der dritten Welt und füllen es in den Tank um unser Umweltgewissen zu beruhigen.
Aber nicht nur Arbeit wird globalisiert, auch die Medien. Nicht lange her da haben sich Medien auf einen Vorfall in der Schweiz gestürzt und dabei sind sie auch gehörig auf die Nase gefallen. Allerdings, und das wundert nicht, ist die Politik den Medien blindlings gefolgt. Man hätte ja Wählerstimmen verlieren können. Diese sind noch nicht globalisiert und so muss man mit populistischen Themen Aufmerksamkeit erheischen.
Als letztes wird nun noch die Verstaatlichung von Betrieben globalisiert. Freddie und Fanny sind es schon, AIG (?) wird auch noch, die UBS wehrt sich zusammen mit den von ihr gesponserten Parteien noch heftig dagegen. Im Autosektor soll nun Opel von GM befreit werden, in dem die Bundesländer Kapital einschiessen.
Fazit... Globalisierung funktioniert, wenn die Wirtschaft läuft. Was die Drittweltländer seit Jahren in die Welt schreien bewahrheitet sich aber jetzt. In der Krise ist Globalisierung Gift. Die ganzen länderspezifischen Märkte müssen auf die eigene Art und Weise reagieren können und nicht wie mit einem Breitspektrumantibiotikum. Es hilft nicht mit der Giesskanne zu giessen oder gleich das ganze Blumenbeet umzuackern. Stück für Stück müssen die einzelnen Industriezweige betrachtet werden. Beispiel gefällig? Der Schweizer Bundesrat will mit Investitionen die Wirtschaft stützen. Toll... allerdings fliessen die meisten Millionen in die eh noch gesunde Bauwirtschaft und wird deshalb die Preise in diesem Sektor anheizen.
Naja, was kümmert es mich. Eigentlich habe ich andere Sorgen und würde gerne über Medienberichte, meiner Meinung sogar fast eine Medienhatz gegen eine Firma berichten. Allerdings soll ich das bleiben lassen, meint ein Kollege aus der Abteilung Communications. Also gehorche ich für einmal brav, auch wenn es mich in den Fingern juckt als ob ich Kamelflöhe hätte.
Aber nicht nur Arbeit wird globalisiert, auch die Medien. Nicht lange her da haben sich Medien auf einen Vorfall in der Schweiz gestürzt und dabei sind sie auch gehörig auf die Nase gefallen. Allerdings, und das wundert nicht, ist die Politik den Medien blindlings gefolgt. Man hätte ja Wählerstimmen verlieren können. Diese sind noch nicht globalisiert und so muss man mit populistischen Themen Aufmerksamkeit erheischen.
Als letztes wird nun noch die Verstaatlichung von Betrieben globalisiert. Freddie und Fanny sind es schon, AIG (?) wird auch noch, die UBS wehrt sich zusammen mit den von ihr gesponserten Parteien noch heftig dagegen. Im Autosektor soll nun Opel von GM befreit werden, in dem die Bundesländer Kapital einschiessen.
Fazit... Globalisierung funktioniert, wenn die Wirtschaft läuft. Was die Drittweltländer seit Jahren in die Welt schreien bewahrheitet sich aber jetzt. In der Krise ist Globalisierung Gift. Die ganzen länderspezifischen Märkte müssen auf die eigene Art und Weise reagieren können und nicht wie mit einem Breitspektrumantibiotikum. Es hilft nicht mit der Giesskanne zu giessen oder gleich das ganze Blumenbeet umzuackern. Stück für Stück müssen die einzelnen Industriezweige betrachtet werden. Beispiel gefällig? Der Schweizer Bundesrat will mit Investitionen die Wirtschaft stützen. Toll... allerdings fliessen die meisten Millionen in die eh noch gesunde Bauwirtschaft und wird deshalb die Preise in diesem Sektor anheizen.
Naja, was kümmert es mich. Eigentlich habe ich andere Sorgen und würde gerne über Medienberichte, meiner Meinung sogar fast eine Medienhatz gegen eine Firma berichten. Allerdings soll ich das bleiben lassen, meint ein Kollege aus der Abteilung Communications. Also gehorche ich für einmal brav, auch wenn es mich in den Fingern juckt als ob ich Kamelflöhe hätte.
SVP links oder rechts?
Friday, 12. December 2008
Ja, meine lieben Freunde.. diese Frage wird doch in ernsthaft Google gestellt. Da Google nicht wirklich doof ist, leitet die Suchmaschine die Fragenden auf meinen Blog weiter und ich... muss die Frage beantworten.
Die SVP wettert gegen Ausländer, Missstände im Asylbereich und gegen jede Veränderung, die angetblich die Freiheiten der Schweiz beschneiden. Das Volk über alles und die SVP noch darüber... jeder der nicht für die SVP ist, ist dagegen und jeder der Widerspricht oder eine Wahl annimmt, für die er nicht von der SVP nominiert wurde wird aus der SVP ausgeschlossen.
Hmm... links oder rechts im politischen Spektrum? Ich würde sagen, leicht rechts.
Die SVP wettert gegen Ausländer, Missstände im Asylbereich und gegen jede Veränderung, die angetblich die Freiheiten der Schweiz beschneiden. Das Volk über alles und die SVP noch darüber... jeder der nicht für die SVP ist, ist dagegen und jeder der Widerspricht oder eine Wahl annimmt, für die er nicht von der SVP nominiert wurde wird aus der SVP ausgeschlossen.
Hmm... links oder rechts im politischen Spektrum? Ich würde sagen, leicht rechts.
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