Die deutsche Bundesregierung resp. deren verantwortliche Exekutive hat mit 5 Internetprovidern (Anbieter von Diensten im Internet) einen Vertrag abgeschlossen, dass keine Seiten mehr mit Kinderpornographie angezeigt werden und die Nutzer der entsprechenden Seiten auf ein Stoppschild umgeleitet werden.
Einige Blogger vermelden dies nun als einen Angriff auf die Meinungsfreiheit. Wundert mich eigentlich ein bisschen... eigentlich sogar sehr. Was Kinderpornographie und Meinungsfreiheit miteinander teilen sehe ich nicht so ganz. Klar könnte man das Instrument auch missbrauchen. Aber da sind wir als User gefordert und müssen jeden Missbrauch des Staates an den Pranger stellen. Die Sperrung von Seiten mit Kinderpornographie im Internet, auch wenn durch Experten die Wirksamkeit bestritten wird, ist für mich aber klar ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Nicht nur der Konsum und die Bereitsstellung sollen Strafbar sein, der Zugriff muss erschwert werden. Nur so kann klar zum Ausdruck gebracht werden, das wollen wir nicht.
Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein, das Internet soll kein Hort werden für die abscheulichsten kriminellen Machenschaften auf Kosten unserer Kinder. Darum bin ich nicht einverstanden mit den Aussagen von Tobias und Thomas, mögen ihre Beweggründe auch noch so edel sein und eines unserer höchsten Rechtsgüter schützen wollen. Missbrauch von Kindern ist kein Rechtsgut, welches durch irgend ein Argument zu schützen wäre.
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